Business-Fotoshooting für deine Personal Brand – bring deine Marke zum glänzen

So wird dein Business-Fotoshooting ein Erfolg

 

Kennst du das? Du stöberst in alten Fotoalben und denkst dir: „Was hat mich damals geritten?“ 😉.

Der Zeitgeist ändert sich eben, genauso wie die Mode und unser Geschmack, – wir Menschen und vor allem Unternehmerinnen entwickeln uns weiter.

Um nicht den Eindruck zu vermitteln, in der Vergangenheit steckengeblieben zu sein, rate ich dir, von Zeit zu Zeit auch deine Marke, deine Personal Brand zu aktualisieren. Und zwar mit Hilfe von Fotos.

 

 

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Gute Fotos schaffen es, innerhalb von Sekunden eine emotionale Bindung zu deinen potenziellen Kunden herzustellen.

Richtig gute Bilder sind deshalb ein hervorragender Weg, deine Kunden zu begeistern, noch bevor sie dich persönlich kennengelernt haben (in diesem Beitrag erfährst du mehr zu Begeisterungsfaktoren).

Im folgenden Beitrag möchte ich dir meine persönlichen Erfahrungen zu meinem letzten Fotoshooting weitergeben sowie eine Checkliste, die dir helfen soll, dein eigenes Business-Shooting zu planen.

 

Präsentiere dich aussen so, wie du innen bist!

 

Bei einem Personal Branding Shooting geht es darum, deine Marke auf eine visuelle Ebene zu bringen und die Persönlichkeit dabei in den Mittelpunkt zu stellen. Warum? Damit die Kunden ein Gefühl dafür bekommen, wer du bist. Bleib dir also treu.

 

Viele gute Gründe, warum deine Personal Brand ab und zu ein kleines Makeover braucht

 

  • Weil professionelle Fotos genauso wie ein Logo zur visuellen Grundausstattung deiner Marke gehören. Wenn du nicht gerade im „Retro-Eck“ positioniert bist, braucht dein Auftritt von Zeit zu Zeit kleinere Adjustierungen.
  • Weil wir mit 45 nicht mehr so aussehen, wie mit 35😋
  • Weil ein Fundus an schönen Fotos deiner Seele schmeichelt; man sollte sich ab und zu ein Shooting gönnen
  • Weil sich unsere Marke, unsere Personal Brand, ständig weiterentwickelt. Ich werde nicht müde zu betonen: Markenentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess, der nie zu Ende geht. Auch deine Fotos sollten aktuell sein und keinen verstaubten Eindruck vermitteln.
  • Weil Laienfotos qualitativ nicht mit Fotografen-Fotos vergleichbar sind.
  • Weil sich unsere Zielgruppe ändern kann.
  • Weil wir unseren potenziellen Kunden die Chance geben sollten, uns mithilfe von Bildern näher kennenzulernen. Bilder emotionalisieren und sagen oft mehr als Tausend Worte.
  • Weil du Qualität, Aktualität und Authentizität auf deiner Webseite und deinen sozialen Kanälen ausstrahlen willst.
  • Weil ich häufig beobachte, dass viele Neo-Selbständige erst dann ihre Marke gefühlsmäßig „rund“ haben, wenn es auch passende Bilder von ihnen gibt.

Hier geht’s zum Video:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

 

 

Ein Shooting-Konzept zugeschnitten auf deine Personal Brand

 

Ich möchte dich im Folgenden gerne chronologisch und Schritt-für-Schritt durch (m)einen Shooting-Prozess zu führen. Am Ende kannst du dir gerne die Checkliste herunterladen.

 

#1: Wer bin ich?

Bevor du ein Shooting überhaupt andenkst, solltest du Klarheit über dich selbst, über deine Marke, haben. Wer bist du, wofür stehst du, was möchtest du ausstrahlen? Hier geht es um Fragen deiner Markenidentität, die du idealerweise bereits in deinem Brand Buch festgehalten hast.

Sei dir über dich selbst im Klaren

Wenn du diese Basics deiner Marke definiert hast, solltest du sie auch mit dem Fotografen durchdiskutieren.

Ich persönlich möchte an mir eine kleine Imagekorrektur vornehmen: Weg von den Studiobildern (mit Bluse und Sakko), hin zu authentischen Szenenfotos, die mich so zeigen, wie ich tatsächlich bin, – meist in Jeans.

Wie bist du? Wie willst du wahrgenommen werden? Stimmt dein Selbstbild mit dem Fremdbild überein?

 

 

#2: Das Ziel des Shootings: Wofür benötigst du die Bilder?

Vom geplanten späteren Einsatz hängen nämlich die weiteren Schritte ab.

Brauchst du die Fotos für die Webseite?

Für Social Media?

Brauchst du Profilbilder?

Brauchst du Bilder von dir in Action, die dich in deinem Job darstellen?

Was willst du damit kommunizieren?

Mein Ziel war es, einen gewissen Grundstock an Fotos für Social Media sowie diverse Kampagnen zu shooten. Ich wollte mir einen Pool an Fotos zulegen, aus dem ich regelmäßig schöpfen kann, ohne einen Engpass zu haben.

 

 

#3: Wo werden diese Bilder eingesetzt? Plane das Format

Auch diese Information ist für den Fotografen relevant, denn er achtet dann beim Shooting auf das richtige Format bzw. den richtigen Ausschnitt.

  • Einen querformatigen Ausschnitt brauchst du zB für Banner auf den sozialen Netzwerken (Facebook, YouTube, LinkedIn).
  • Bei Instagram sind zB quadratische Bilder von Vorteil.
  • Das Hochformat ist für Pinterest wichtig, sowie in Stories.
  • Oder brauchst du Bilder, auf denen du mit dem Finger irgendwohin zeigst (auf Text)?
  • Oder schreibst du gerade ein Buch? Brauchst du Bilder für ein Cover, persönliche Karten, oder x-mas Karten? Denke an alle möglichen Anlässe.

 

Halte alle Ideen und Details fest. Ich empfehle dir, eine Liste mit den geplanten Platzierungen zu machen.

 

 

#4 Wie viele Bilder brauchst du?

Benötigst du lediglich 2-3 Business Fotos oder brauchst du, so wie in meinem Fall, ein größeres Repertoire an Bildern?

Davon hängen natürlich auch die Kosten ab. Denn beim zweiteren wird dein Shooting wahrscheinlich einige Stunden in Anspruch nehmen, du musst den Fotografen länger buchen.

 

 

 

#5: Der richtige Fotograf

Die Wahl des richtigen Fotografen ist natürlich eine Frage des Vertrauens, des Stils und auch des Budgets. Vielleicht kannst du dich in deinem Umfeld umhören und siehst dir Empfehlungen genauer an. Checke ihre Referenzprojekte auf deren Webseite.

Eine andere Möglichkeit ist es, durch Instagram zu scrollen, um ein Gefühl für einen Stil zu entwickeln, der dir gefällt. Wenn du Favoriten gefunden hast, schreib sie an.

 

Ich möchte an dieser Stelle meine Fotografin Christine Andorfer empfehlen. Sie fotografiert in Wien, Tirol, Vorarlberg – sie ist super flexibel, hat ein waches Auge, ist kreativ und hat viel Einfühlungsvermögen. Meine Gründe, warum ich mich für Christine entschieden habe:

  • Sie schafft es immer, dass ich mich vor der Kamera wohlfühle
  • Die Fotos wirken sehr natürlich
  • Sie ist eine extrem professionelle Berufsfotografin mit jahrelanger Erfahrung
  • Ich schätze ihre Flexibilität: Egal, welche Anforderungen ich habe, es gibt immer die perfekte Lösung dazu: Wir hatten bereits Shootings bei ihr im Atelier (wunderschön!) und auch bei mir zu Hause; ein Outdoor Shooting wäre auch einmal fein 😉
  • Christine arbeitet nicht mit „Fixpaketen“ á là 2 Portraits und 10 Fotos für Social Media, jedes weitere Bild kostet x. Das ist nichts für mich, denn so etwas erzeugt Stress. Sie achtet nicht auf die Anzahl, sondern wir wählen alle passenden Bilder aus. Das reicht mir dann für einige Monate und Kampagnen 😉.

 

Wenn du dich für einen Fotografen entschieden hast, vereinbare am besten ein persönliches Kennenlerngespräch, ein ausführliches Telefonat oder ein Treffen via Zoom. Besprich alle Details, die dir wichtig sind schon im Vorfeld und schau, ob er/sie dir zum Gesicht steht.

 

#6: Der richtige Shooting-Zeitpunkt

Plane genug Vorlaufzeit für dein Shooting ein. Ich habe mit Christine meinen Shootingtermin bereits zwei Monate im Vorhinein fixiert. Du wirst die Zeit brauchen, um dir im Klaren zu werden, was du wirklich willst und brauchst. Denn das hängt auch von der Jahresplanung deiner Aktivitäten ab.

Weiters hängt der Shooting Zeitpunkt auch davon ab, ob du Indoor oder Outdoor shooten willst. Bei Outdoor plane sicherheitshalber auch einen Alternativtermin ein, den du ev. wetterbedingt in Anspruch nehmen kannst.

 

#7: Lege dir auf Pinterest ein Moodboard an

Moodboards machen einerseits Spaß und außerdem sind sie der beste Weg, deinem Fotografen deine Vorstellungen mitzuteilen. Oft ist es schwierig, seine Wünsche in Worte zu fassen.

Bitte achte darauf, dass du andere nicht 1:1 kopierst. Diese Bilder sollten dir lediglich als Inspiration dienen. Gefällt dir zB eine bestimmte Geste, ein bestimmter farblicher Akzent, jemand, der „in Action“ ist, eine bestimmte Perspektive, farbenfrohe Bilder…  Teile dieses „geheime“ Pinnwand einfach mit deinem Fotografen.

 

#8: Halte alle Ideen fest

Organisiere dich und halte immer alles sofort fest, was dir zum Thema Shooting einfällt. Sonst gehen diese Ideen 100%ig verloren.

 

So mache ich das:

  • Pinterest: hier sammle ich Bildeindrücke und Ideen auf meinen geheimen Pinnwänden
  • Trello-Board: Liste mit To-dos für das Shooting (was ist wann zu organisieren?), Liste mit Kleidung, Liste mit Utensilien, Liste mit Szenen. Trello finde ich sehr praktisch, da ich auch auf der mobilen Version laufend meine To-dos aktualisieren kann.

 

#9: Location

Wo findet dein Shooting statt?

  • Outdoor
  • Im Studio
  • In deinen eigenen Räumlichkeiten
  • In angemieteten Räumlichkeiten, zB über Airbnb

 

Welche Räume passen hier besonders gut zu dir/deinem Business?

Wenn du zB Ernährungscoach bist, wirst du wahrscheinlich Bilder in der Küche benötigen, am Esstisch, ev. auch mit Laptop.

Wenn du im Bereich Beauty unterwegs bist, wird ein schönes Badezimmer für dich spannend sein. Für jemanden, der sich mit Wellness und Gesundheit auseinandersetzt, ist ev. eine gewisse Morgenroutine wichtig, sprich, Schlafbereich.

Für Mindsetcoaches ev. ein gediegenes Wohnzimmer mit Couch.

Ich benötigte für mein Shooting mein Büro sowie den Couchbereich im Wohnzimmer mit Laptop…

 

 

#10: Utensilien

Welche Utensilien sollen mit auf die Bilder? Welche musst du noch besorgen? Bei mir sah diese folgendermaßen aus:

  • Laptop
  • Smartphone
  • Smartphonehülle
  • Lieblingstassen
  • Kopfhöhrer
  • Mikrophon
  • Schreibzeug (ev. mit deinem Logo drauf)
  • Notizbuch in deiner CI-Farbe (mit Logo, falls verfügbar)
  • Wasserglas, Wasserkaraffe
  • Frische Blumen
  • Vase
  • Polster, Decke
  • Karten

 

 

#11: Garderobe

Hierzu solltest du zwei Dinge beachten:

  1. Wozu brauchst du die Bilder? Sind es „nur“ Business Portraits? Dann mach dir Gedanken über passende Oberteile. Oder brauchst du Ganzkörperaufnahmen, quasi Personal Branding Fotos? Dann wird das Thema Outfit etwas aufwändiger, weil es tatsächlich von oben bis unten sitzen muss.
  2. Lege dir auf jeden Fall mehrere Outfits zurecht und überlege nochmals, wie du wirken willst. Eher förmlich (Blazer, schlicht & elegant) oder leger (Jeans)? Notfalls geh nochmals shoppen, damit dein Outfit auch sicher sitzt und du dich wohlfühlst. Verlass dich besser nicht darauf, dass noch einige Kilos bis zum Shooting purzeln 😉. Hast du zB auch Kleidungsstücke in deiner CI-Farbe?

Da bei mir ein Indoor-Shooting zu Hause in meinen eigenen Räumlichkeiten auf dem Programm stand und ich nicht barfuß herumlaufen wollte, habe ich mir zB zeitgerecht neue Sneaker gekauft, Barfußbilder halte ich für unpassend.

Und noch ein Tipp zur Kleidung: Lege dir alle Outfitkombinationen gebügelt zurecht.

 

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#12: Das Rundum-Schönheitspaket Friseur, Kosmetik, Maniküre, Pediküre

Du willst dich rundum wohlfühlen? Dann plane rechtzeitig Termine ein für Friseur, Kosmetik, Maniküre, Pediküre – was auch immer du brauchst, um dich an deinem Shootingtag wohlzufühlen.

Zum Thema Friseur: Ich persönlich mag meine Fotos so natürlich wie möglich. Ich finde zB auch Hochzeitsbilder sehr befremdlich, wenn sich Bräute Frisuren stecken lassen, die sie normalerweise nie tragen.

Gerade auf Bildern, die meine Marke im Außen darstellen sollen, möchte ich so sein, wie ich auch im echten Leben bin: Das ist für mich eine authentische Personal Brand.

D.h. am Tag des Shootings hatte ich weder eine Stylistin, noch eine Visagistin dabei. Aber diese Entscheidung möchte ich dir überlassen. Irgendwann möchte ich diese Erfahrung auch machen.

 

#13: Der Tag des Shootings

Achte darauf, dass du am Tag davor genug Wasser trinkst und früh genug ins Bett kommst, damit du fit für deinen großen Tag bist 😉. Nun ist alles vorbereitet, mit dem Fotografen alles abgeklärt, er kennt deine Bilder und Checklisten. Es kann losgehen. Ab nun übernimmt der Fotograf 😊. Du darfst jetzt einfach Spaß haben.

 

Wenn du dazwischen Zeit übrig hast, könntest du ja auch eine Story auf Instagram oder Facebook posten und so deine Fans an deinem Event teilhaben lassen.

 

Noch am selben Abend habe ich von meiner Fotografin pdfs bekommen mit allen Bildern zum Auswählen. Meine Auswahl ging dann noch in die Retusche (zB Steckdosen weg, die stören, etc.), mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

 

Aufgrund meiner genauen Planung hatte ich einen festen Rahmen, innerhalb dessen ich trotzdem sehr flexibel war. Das lässt Stress erst gar nicht hochkommen.

 

Hol dir hier gerne die kostenlose Checkliste zum Download (ohne Anmeldung): 

 

 

 

 

Welche Erfahrungen hast du mit Shootings gemacht? Schreib es gerne in die Kommentare – ich freue mich darauf.

 

Alles Liebe,

Michaela

 

 

 

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