August 9

17 kreative Ideen für deine Facebook Posts, die du sofort umsetzen kannst

Wer auf Facebook eine Unternehmensseite betreibt, sollte auch regelmäßig aktiv sein. Sporadische Präsenz mag weder der Algorithmus, noch deine Fans.

Ich höre immer wieder: „Ich habe nichts Interessantes zu erzählen.“

Das lasse ich nicht gelten. Jeder hat etwas zu erzählen, da bin ich mir ziemlich sicher.

Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Das ist übrigens bei weitem die schlechteste Alternative, wenn es darum geht, seine Facebook Fanpage mit Inhalten zu befüllen.

Der Grund ist einfach und liegt schon in deiner eigenen Positionierung, die hoffentlich einzigartig ist. So sollst du auch einzigartige Inhalte vermitteln, um deine Alleinstellung zu unterstreichen.

Bevor ich meine Tipps festhalte, möchte ich nochmals die Basis deiner guten Contentstrategie betonen: Es ist deine Marke. Vollkommene Klarheit über deine Marke und auch deine Zielgruppe.

Dann fällt dir das mit der Contentplanung natürlich wesentlich einfacher. Mach dir also gerne zuerst ein Bild von deinem Wunschkunden und wie du ihm helfen kannst. Welchen Mehrwert kannst du ihm bieten? Welches Problem kannst du lösen? Dir fällt bestimmt Einiges ein.

Abgesehen davon nun einige Ideen.

Übrigens – meine Facebook-Seite findest du hier. Ich würde mich sehr freuen, mich mit dir zu vernetzen:

https://www.facebook.com/MichaelaBenkitsch.diemarkenmentorin

Einige Anregungen, wie du deinen Stream beleben kannst.

Ich habe einfach meine Gedanken festgehalten, wobei die Auflistung nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Los geht’s.

 

1. Infopostings:

Biete Informationen rund um dein Produkt oder Dienstleistung. Halte dir wieder vor Augen, welche Infos für deine (potentiellen) Kunden relevant sind und einen Mehrwert bieten. Achte dabei, dass du nicht zu trocken wirst und die Fans nicht mit zu vielen sachlichen Informationen erschlägst. Außerdem gilt: Weniger ist oft mehr. Bring’s deshalb auf den Punkt und mach’s kurz und knackig. Geschickt verpackt, können Infopostings auf hohe Resonanz stoßen, besonders dann, wenn auch Emotionen mit im Spiel sind.

2. Dein USP – erzähl mal:

Was macht dein Business oder dich so einzigartig? Kommuniziere es und lass es die Fans wissen. Bau deinen USP immer wieder in der Kommunikation ein, aber stelle dich nicht als Superstar dar. Ja, du bist Experte auf einem bestimmten Gebiet, aber bitte in Dosen kommunizieren.

Wenn du wissen willst, wie du deinen USP, deine Alleinstellung, findest, dann hol dir doch den kostenlosen Marken-Kurs. Hier gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für dich. Oder du vertiefst dich in diesen ausführlichen Beiträgen: USP Teil 1, USP Teil 2.  

 

3. Fremdinhalte teilen:

Wenn Fremdinhalte zu deinem Produkt oder Dienstleistung inhaltlich passen, warum nicht? Deine Leser werden dir danken, dass du ihnen passende Tipps empfiehlst. Es versteht sich aber von selbst, dass der Urheber erwähnt werden sollte (im besten Fall den Beitrag verlinken und zusätzlich den Urheber erwähnen, ihn taggen). Es gilt wie immer: nicht übertreiben mit den Femdinhalten, – ein guter Mix macht’s aus.

4. Instagram-Inhalte teilen:

Derzeit ist es ganz einfach möglich, Inhalte gleichzeitig für Instagram und Facebook einzuplanen. Das mache ich gerne über das Facebook Creator Studio.

Wenn du den Content parallel für beide Kanäle planst, kannst du natürlich im Nachgang noch individualisieren. Sprich, zB deine Hashtagsammlung beim Facebook Post rausnehmen oder Texte für diese Plattform noch anpassen.

Schließlich wollen wir mit unseren Followern und Fans ihren Erwartungen entsprechend kommunizieren und gleichzeitig den Anforderungen der Plattform gerecht werden.

Bitte achte immer darauf, dass der jeweilige Content passend auf die jeweilige Zielgruppe und Plattform abgestimmt ist.

Bist du auch auf Instagram? Ich würde mich freuen, mich dort mit dir zu vernetzen. Hier findest du mich:  https://www.instagram.com/die.markenmentorin/

5. How-To Anleitungen:

Warum den Fans nicht zeigen, wie etwas funktioniert, was genau die möglichen Stolperfallen sind?

  • Als Ernährungsberater zeigst du, wie du ein leichtes Sommerrezept zubereitest
  • Als Fotograf gibst du zB Tipps für das Fotografieren im Freien
  • Als Videotrainer verrätst du, wie du ganz einfach Videos mit Untertitel mit deinem Smartphone machst
  • Als Coach für effizientes Arbeiten könntest du ein Kurzvideo über ein Zeitmanagementtool vorstellen
  • Als Bäcker könntest du uns verraten, wie man den perfekten Sauerteig selbst herstellt

Und nein, keine Ausreden mehr – wir alle haben genug zu erzählen.

Wenn du deine Zielgruppe zB hinter die Kulissen deines Unternehmens blicken lässt, macht das dein Unternehmen persönlicher und vertrauter. Keine Angst, du musst nicht das gut gehütete Firmengeheimnis verraten.

Dennoch – dein Ziel ist es, als Experte auf deinem Gebiet wahrgenommen zu werden und dich gleichzeitig „näher“ zu zeigen. Deine Fans sollen von dir begeistert sein und immer wieder vorbeikommen, interagieren und dich im besten Fall weiterempfehlen bzw. von dir kaufen.

6. Unboxing:

Unboxing Videos – was ist das und was macht den Reiz aus? Unboxing Videos sind quasi Überraschungspakete für Erwachsene.

Die Empfänger zelebrieren das Auspacken online über sogenannte „unboxing videos“. Übrigens, dazu gibt es tolle Erfolgsstories, die auch viral werden können. Was will man mehr? Aber bleiben wir realistisch, Viralität ist nicht bzw. nur bis zu einem gewissen Grad planbar. Dennoch könntest du auch das Thema Unboxing Video andenken.

Entweder du beglückst Kooperationspartner mit deinem Produkt und vereinbarst, dass sie ein Video drehen, das du teilen darfst. Oder du „unboxed“ einfach mal selbst, zB ein spannendes Buch, das du bestellt hast und deiner Zielgruppe empfehlen willst. Probier es mal aus, es macht Spaß.

Wie du weißt, auch der Facebook Algorithmus mag (Live-) Videos und belohnt sie mit hoher Reichweite.

Hier geht’s zum Link von den Online Marketing Rockstars, die über eine Unboxing Erfolgsstory berichten. Zwar nicht als isolierte Maßnahme, sondern in Kombination mit weiteren Online-Aktivitäten, – sehr nett zum Lesen. Vorweg: Es geht um Matratzen.

7. Vorstellung der Mitarbeiter:

Man will ja schließlich wissen, wer hinter dem Unternehmen steckt. So wird auch dein Feed persönlicher und „lebt“. Zeig sie her, wenn sie auch selbst damit einverstanden sind. Versteck sie nicht.

Deine Follower wollen Menschen sehen.

Sind sie sogar Experten auf einem bestimmten Gebiet? Wieder eine Idee. Lass sie sprechen oder schreiben. Diese Art von Postings sind, wenn gut gemacht, sehr authentisch, wecken Vertrauen und zahlen positiv auf deine Marke ein.

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 8. Kinderpostings:

Das ist so eine Sache – hier gehen die Meinungen auseinander. Also ich finde, dass Posts von den eigenen Kindern auf der Facebook Seite nur ausnahmsweise ihre Berechtigung haben. Ich selbst habe zwar drei Kinder, halte sie jedoch von meiner Fanseite eher fern.

Es passt nicht zu meiner Positionierung und meinem Auftritt. Außerdem möchte ich für mich den Unterschied zwischen persönlich und privat machen. Ich verheimliche zwar nicht, dass es sie gibt, bin jedoch kein Lifestyle-Blogger, wo das Thema Kids eher hinpasst.

Ausnahmsweise poste auch ich Fotos von bzw. mit meinen Kindern, nämlich dann, wenn ich zum Beispiel Urlaubsgrüße sende:

Es gibt jedoch auch die andere Seite, die ebenfalls ihre Berechtigung hat. Unternehmen, die als Familienunternehmen auftreten und bei denen die Familie auch in ihrer Positionierung eine Rolle spielt. Why not?

Zum Beispiel ein Hotel, das Urlaube für Jungfamilien anbietet oder ein Bio-Gewürzehersteller, für den die Familie und Mitarbeiter ganz oben stehen. Ein tolles Beispiel ist hier die österreichische Marke Sonnentor aus dem Waldviertel. Sonnentor integriert in seiner Facebook-Kommunikation ganz bewußt den guten Boss samt Familie und Mitarbeitern. Das zahlt positiv auf die Marke ein und macht sie sehr sympathisch, bodenständig und familiär.

Ein anderes Beispiel sind kleinere Weinbaubetriebe, welche heutzutage noch immer sehr familiär geführt werden. So könnten Kinderfotos durchaus gepostet werden, wenn diese zB bei der Weingartenarbeit mithelfen… (nicht falsch verstehen, es geht hier um Spaßarbeit, nicht um echte Kinderarbeit; da auch ich hier meine Wurzeln habe, weiß ich das.

9. Cat Content:

Gehört in die Kategorie „Funpostings“ und Unterhaltung. Cat Content kann ab und zu durchaus den Feed auflockern. Übertreiben sollte man mit den niedlichen Katzenpostings natürlich nicht. Aber sie funktionieren ?. Hier ein Beispiel der österreichischen Mineralwassermarke Waldquelle:

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Gutes nettes Beispiel der Texterin Sympatexter mit Blick hinter die Kulissen:

10. Jubiläen:

Geburtstage bekannter Persönlichkeiten, besondere Ereignisse oder wiederkehrende Jahrestage (z. B. Feiertage) – nutze sie, wenn sie zu dir passen. So könntest du als Blumenladen das Thema Muttertag aufgreifen, als Kinderarzt das Thema Weltkindertag oder als Zahnarzt den jährlichen Tag der Zahngesundheit. Hier findest du zwei Links, die dir beim Ideenfinden helfen:

http://www.kleiner-kalender.de./

http://www.kalenderblatt.de/

Ein weiters Beispiel sind firmeneigene Jubiläen. Dein Unternehmen existiert bereits seit 5 Jahren? Dann erzähle es, du kannst stolz darauf sein. Außerdem könntest du rund um dieses Jubiläum weitere Online-Aktivitäten planen.

Hier mein eigenes Beispiel zum Jubiläum: 5 Jahre Selbständigkeit

 

11. Großveranstaltungen:

US Open, Weltmeisterschaften, Schispringen, Song Contest, – es gibt zahlreiche Großveranstaltungen, die national oder international über eine breite Bekanntheit verfügen. Nutze diese Events für dich, aber pass auf, inwieweit du dich hier in rechtlicher Hinsicht auf Glatteis begeben könntest.

Zur Information, was alles beachtet werden muss, gibt der Beitrag von Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke rechtliche Hinweise zur Werbung mit Olympia.

 

12. Anknüpfen an den Erfolg anderer Marken:

Wenn du hier sehr kreativ bist, lässt sich Einiges realisieren. Nimm als Beispiel das vor einiger Zeit sehr heiße Thema Pokémon Go. Wie kannst du quasi als „Trittbrettfahrer“ den Pokémon Boom für dein Unternehmen nutzen? Gib jedoch acht auf mögliche rechtliche Stolpersteine (Markenrecht, Urheberrecht). Dieser Beitrag vom Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke zeigt die rechtlichen Grenzen und praktischen Risiken auf.

Weiters achte bitte darauf, dass nicht jeder Trend zu jeder Marke passt. Schließlich willst du deinen eigenen Weg gehen.

 

13. Zufriedene Kunden sind Gold wert: Nutze Testimonials

Lass zufriedene Kunden für dein Angebot bzw. für dein Unternehmen sprechen. Bitte sie, dir ein kurzes Video über eure Zusammenarbeit zu schicken oder über die Erfahrung mit deinem Produkt/Angebot.
Wenn das Thema Video noch schwer fällt, würde auch ein Text mit Bild perfekt als Testimonial passen.

Teile unbedingt diese Begeisterung in deinen Facebook Posts.

 

14. Wetter:

Falls es in irgendeinem Zusammenhang mit deinem Unternehmen gebracht werden kann, warum nicht? Du bist Landschaftsgärtner und gibst Tipps, wie bestimmte Pflanzen unter diversen Bedingungen zu pflegen sind?

Du bist Arzt und weist bei hochsommerlichen Temperaturen auf präventive Maßnahmen Anzeichen von Hitzeschlägen hin. Du bist Coach und hast gute Tipps, um den Herbstblues zu umgehen? Die Ideenkiste ist hier endlos.

15. Emotionales & Persönliches:

Das wäre zum Thema Befindlichkeiten. Wenn du der Typ dazu bist….

Erzähle doch gerne, wie es dir heute geht. Was ansteht, wie du dich fühlst, was du vor hast zB am Wochenende. Deine Follower möchten dich doch gerne näher kennenlernen.

16. Starke Meinungen:

Du vertrittst eine Meinung bei einem heiklen Thema (zB Impfung) und möchtest sie auf Facebook unbedingt kundtun? Bedenke, dass du womöglich auch Diskussionen vom Zaun brichst, was ja andererseits nicht schlecht ist, da ja polarisierende Themen Interaktionen auslösen (Kommentare auf Facebooks, Teilen).

Als Beispiel fällt mir hier der Landarzt mit schulmedizinischem Schwerpunkt ein, der sich gegen die Homöopathie ausspricht und hier laufend Beispiele kommuniziert (ja, das könnte sehr heikel werden).

17. Mein letzter Tipp: Kreativität

Wenn dir jetzt immer noch nichts einfällt, dann mach dir erst mal Gedanken über eine für dich passende Kreativitätstechnik. Es gibt ca. 250 verschiedene etablierte Methoden, die dir auf den Sprung helfen können.

Die meisten sind gratis im Internet beschrieben, wobei du hier einen guten Überblick über die 10 besten Mindmapping Tools findest.

Ich persönlich versuche immer, Schwerpunktthemen zu definieren. Und daraus dann konkrete Inhalte/Posts abzuleiten, die meiner Zielgruppe weiterhelfen. Dazu wende ich gerne das Mind Mapping an, immer mit dem Hintergedanken, wie ich meiner Zielgruppe bzw. meinem Wunschkunden weiterhelfen kann. Schließlich sollen die Posts auch Mehrwert bieten.

Ich hoffe, ich konnte dir in diesem Beitrag einige Anregungen geben, wie du deinen Redaktionsplan am besten mit Inhalten füllst. Falls du noch weitere Ideen hast, schreib sie doch gerne in die Kommentare.

Alles Liebe,

Michaela

Dein Kommentar

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  1. Hallo Michaela, manchmal hat man so viel um die Ohren, das man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht… Viele der Tipps sind eigentlich offensichtlich, aber trotzdem habe ich noch nicht daran gedacht, also vielen Dank 🙂

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Michaela Benkitsch | Die Markenmentorin