Warum du nur dann Kunden gewinnst, wenn du deine Zielgruppe wirklich kennst

Jedes Jahr dasselbe Theater um diese Zeit.

Die Hausbewohner im Erdgeschoss, die ihr Schlafzimmer direkt neben dem Tatort haben, beneide ich nicht. Vor allem nachts.

Ich bin übrigens nicht die Einzige, die diese Erfahrung immer wieder macht – letztens im Markenmentoring fand ich eine Leidensgenossin 😅. Einige unter euch kennen das also auch.

 

Zu laut, zu unpassend

 

OK – des Rätsels Lösung sind – tadaaaaa: Die Kastanien.

Eigentlich der Lärm, den sie verursachen, wenn sie aus gefühlten 100 Meter Höhe auf ein Blechdach im Innenhof prasseln. Normalerweise herrscht hier absolute Ruhe, – nur ab und zu verirrt sich jemand hierher, um sein Fahrrad zu parken.

Der Kastanienbaumriese direkt vor meiner Nase, ist ja schön anzusehen. Vor allem im Frühling und Sommer, wenn dann alles saftig grün ist. Aber dieses heimtückische September-Poltern und der penetrante Hinweis, dass definitiv der Sommer vorbei ist, bringt mich nicht gerade in Hochstimmung 🙈.

 

 

 

 

Und hier ist die Brücke: Das erinnert mich an so manche unangebrachte Methode, die manche Menschen anwenden, um Kunden zu gewinnen.

 

Zum Haareraufen sind auch manche Kundengewinnungsstrategien

 

Auf Instagram zB, wenn da schubweise Direktnachrichten auftauchen. Von selbsternannten Erfolgsunternehmern, posierend vorm parkenden Ferrari in Dubai, mit 10.000 gekauften Followern und Null Interaktion.

Da spürt man förmlich, dass sich der arme Mensch in seiner Haut nicht wohlfühlt, wenn er da Massennachrichten absetzt. Eigentlich ein typischer Fall von Fremdschämen.

Aber es gibt auch die, die sich über solche Nachrichten sehr ärgern!

Und da sind wir schon beim Punkt!

 

Der „Unternehmer“ hat einen Kapitalfehler begangen:

 

Denn er hat sich weder mit sich selbst, mit seiner eigenen Marke, noch mit seiner Zielgruppe intensiv auseinandergesetzt.

Wenn er das getan hätte, dann wüsste er, dass er eine individuelle Strategie braucht und nicht eine von einem selbsternannten Guru, der empfiehlt, massenhaft Direktnachrichten abzusetzen. Das sind Methoden, die im Online-Marketing heutzutage einfach nicht mehr funktionieren. Der Kunde ist anspruchsvoller geworden, die Welt ist transparenter, die Auswahl größer.

Außerdem ist er ein Mensch mit Bedürfnissen! Und so will er behandelt werden.

Es geht darum, die Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppe zu kennen und dein Angebot und auch dein Marketing danach auszurichten.

 

Bitte daher Achtung, wenn du ein Online-Massenprodukt einkaufst oder selbst anbietest.

Ich habe es schon öfters erlebt, dass Kunden zu mir kommen, derartige Kurse durchgespielt haben, jedoch ohne Erfolg.

Warum?

Weil etwas fehlt. Hier wurde versucht, ein Haus ohne Fundament zu bauen!

Du als Marke brauchst dein Markenfundament – du brauchst vollkommene Klarheit über dich, deine Markenpersönlichkeit, deine Positionierung. Zur Positionierung zählt auch die Zielgruppe!

Bei Massenprodukten wird das Thema schnell mal oberflächlich angekratzt!

 

 

Bevor du deine Kundengewinnungsstrategie bzw. dein Angebot entwickelst, mach bitte deine Hausaufgaben.

 

Das Gießkannenprinzip funktioniert im Onlinemarketing nicht. Einfach loszulaufen in der Hoffnung, dass irgendwer anbeißt, das eben auch nicht.

 

 

Mit der Kundengewinnung läuft es dann rund, wenn du deinen eigenen Weg gehst!

 

So banal es klingt. Ist aber so!

Denn uns muss endlich bewusst sein: Wir, du, ich, deine Marke, meine Marke – jeder von uns ist einzigartig.

Und so einzigartig muss deshalb logischerweise auch die Kundengewinnungsstrategie sein. Nämlich auf dich selbst und deine Zielgruppe abgestimmt. Das sind die zwei Hauptakteure in deinem Business! 

Wenn du eine Strategie von der Stange kaufst, sprich, etwas Vorgefertigtes 1:1 übernimmst, ist das meist zum Scheitern verurteilt. Da fehlt leider jegliche Individualität. Die Persönlichkeit bleibt hier auf der Strecke. „Du kannst deine PS nicht auf die Straße bringen“ – wie eine liebe Kundin von mir sagen würde.

 

Es gibt ein paar Punkte, die du vielleicht übersehen hast bei deiner Zielgruppe:

 

5 Tipps, die du bei der Kundengewinnung beachten solltest

 

 

#1 Online geht anders. Auch bei der Kundengewinnung

„Jaja“, wirst du sagen. „Ich habe ein gut laufendes Offline Business.“

„Wie gewinnst du deine Kunden?“

„Über Empfehlungen. Ich bin ausgebucht.“

 

OK, bei den meisten meiner Kunden funktioniert das offline-Business ganz gut.

Aber ein Online-Business ist noch einmal eine andere Nummer. Ich würde mich dabei nicht auf das Empfehlungsmarketing verlassen, sonst ist der Laden bald wieder dicht.

Wenn du Kontinuität auch beim Kundenzustrom reinbringen willst, dann kommst du nicht drumherum, das Thema Zielgruppe strukturierter anzugehen.

 

#2 Kennst du deine Zielgruppe wirklich?

Deine Zielgruppe ist der Personenkreis, den du bedienst. Diese Menschen haben etwas gemeinsam, zB Frauen mit Sehschwäche.

Das ist noch nicht sehr aussagekräftig und hilft dir wenig weiter, um dein Business, dein Angebot, deine Kommunikation persönlicher zu gestalten.

Aushilfe schafft oft die Persona: Sie ist ein typischer Vertreter aus deiner Zielgruppe mit einem ganz bestimmten Problem. Du solltest diese Person sehr gut kennen, ihre Ängste und Befürchtungen, ihre Wünsche und Träume. Wahrscheinlich stellst du mal im ersten Schritt Vermutungen an. Oder du nimmst Learnings aus vergangenen Coachings mit.

Oft landet diese Persona aber leider in der Schublade, weil du sie so entwickelt hast, dass sie für dein Marketing unbrauchbar ist.

Mein Tipp: Geh jedenfalls nochmals in die Befragung. Horch genau hin, was dir diese Menschen erzählen. Was sagen sie dir eigentlich zwischen den Zeilen? Was ist ihr Kernproblem?

Das ist es, was du unbedingt verstehen musst. Und dann achte bitte auf ihre Sprache und vergiss einmal deine Experten- oder Coachsprache.

 

Ich habe da gleich eine Bitte: Möchtest du mir eine kurze Frage beantworten? Dann klicke einfach auf das Bild:

 

 

 

 

 

 

#3 Wie weit ist dein Kunde? Ist er schon bereit für dich?

Sei geduldig! Beobachte dich mal selbst. Wie lange hast du bei deiner letzten Investition nachgedacht, ob du nun kaufen sollst oder nicht?

Oft ist dein Kunde noch nicht bereit, weil sein Problem noch nicht groß genug ist bzw. die Dringlichkeit fehlt.

Er kauft erst dann, wenn es brenzlich wird. Genau dann kommst du ins Spiel.

Halte deine Kunden warm – wie man so schön in der Onlinewelt sagt – und schenke ihm das Gefühl der Vertrautheit. Er wird sich in der richtigen Situation an dich erinnern. Und das kann eben ein bisschen dauern.

 

 

#4 Lerne deinen Kunden noch genauer kennen

Ganz viele meiner Kunden kommen zu mir, weil sie das Gefühl haben, ihr Angebot passt nicht. Aber tatsächlich liegt das Problem meist schon eine Stufe davor: Bei der Zielgruppe. Auch wenn du glaubst, du kennst deine Kunden sehr gut. Es geht immer mehr. #mehrMarkegehtimmer!

Suche Wege, um sie noch besser kennenzulernen. Das mache ich auch. Ständig. So arbeite ich gerne noch immer 1:1 neben meinen Programmen. Das ist am intensivsten, dadurch bekomme ich ganz viele Insights, wo und warum es wirklich zwickt.

Mein Tipp: Nimm dir Zeit für das wirkliche Kennenlernen der Zielgruppe. Es macht sich bezahlt! Dein Bild wird immer klarer, je intensiver/länger/häufiger du mit deinen Kunden zusammenarbeitest. Das ist vor allem am Anfang extrem wertvoll. Es gibt dir Sicherheit und du entwickelst bessere Angebote! Das spürt auch der Kunde.

 

 

#5 Die Zielgruppe kann sich verändern

So wie du dich veränderst und weiterentwickelst, so verändert sich auch deine Zielgruppe.

Hast du dir schon mal überlegt, wie du mit diesem Thema umgehst? Wenn deine Zielgruppe schon mit dir zusammengearbeitet hat, hat sie wahrscheinlich ihr dringendstes Problem gelöst.

Gibt es in deinem Produktportfolio auch ein Angebot, das „danach“ gekauft werden kann?

Dein Kunde war ja glücklich mit dir. Warum sollte er also wechseln wollen? Hast du noch was für Kunden in einem reiferen Stadium?

Es wäre doch schade, wenn du soviel Aufwand für die Kundengewinnung betreibst, und dann muss er wieder gehen.

 

 

Weißt du schon, ob du mit der richtigen Zielgruppe zusammenarbeitest?

 

Es sind zwei einfache Hinweise:

 

1. Du verlässt jede Zusammenarbeit mit einem strahlenden Lächeln und einem guten Gefühl

2. Dein Umsatz ist mehr als sehr OK, denn deine Kunden zahlen dir das, was du wert bist

 

Alles, was du dazu brauchst? Deine starke Marke und ein tiefes Kundenverständnis. Das ist die Vorarbeit für nachhaltigen Erfolg!

 

 

NEWS, NEWS, NEWS – der Zielgruppenworkshop

 

So, weil mir das Thema Zielgruppe so unglaublich wichtig ist, möchte ich demnächst mit einer kleinen BETA-Gruppe einen Zielgruppen-Workshop machen.

Ganz ehrlich, die ganzen Eckdaten stehen noch nicht (wahrscheinlich 2 x 2h oder 3 x 2 h mit Vorbereitung / Nachbereitung / + Einzelsession, irgendwann Mitte Oktober).

Das genaue Programm arbeite ich gerade aus, denn ich will, dass du deine Zielgruppe endlich verstehst. Mit allen Facetten drumherum.

Auch der Preis wird ein attraktiver BETA-Preis sein.

 

Wir müssen uns im Klaren sein:

Deine Marke ist dann erfolgreich, wenn du nicht nur dich selbst sehr gut kennst (Markenfundament) und das nach außen trägst, sondern wenn du die Zielgruppe mindestens genauso gut kennst.

 

Deshalb hier die einfache Frage: Ist so ein Workshop prinzipiell interessant für dich? Dann schicke mir einfach eine kurze Mail an mail@michaela-benkitsch.com als Indikation. Unverbindlich und unkompliziert. Versprochen.

 

Du würdest mir sehr weiterhelfen, wenn du mir diese eine Frage beantworten kannst (bitte klicke einfach hier oder auf das Bild)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich freue mich auf deine Rückmeldung.

Deine Michaela

#mehrMarkegehtimmer

 

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