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5 Fehler, die du beim Markenaufbau vermeiden solltest

Bist du konsequent und setzt deine Markenstrategie konsequent um? Lautet dein Motto oft „business as usual“ ohne die Aktivitäten drumherum regelmäßig zu hinterfragen? Ich habe fünf Fehler zusammengetragen, die du vermeiden solltest, denn sie könnten deine Marke schädigen. Die Ausführungen gelten nicht nur für Produktmarken, sondern auch Unternehmens – oder Personenmarken. Der Einfachheit halber spreche ich unten von „Marken“.

1. Fehler: Schlechte Webseite für deine Marke

Beim Kauf eines Produktes entscheidet oft die Verpackung, denn diese hat einen Einfluß auf die wahrgenommene Qualität des Produkts bzw. des Inhalts und somit auch auf die Kaufentscheidung. Der Konsument schließt von der Verpackung auf den Inhalt: Wie schmeckt das Produkt? Wie riecht es? Ist es ein qualitativ hochwertiges Produkt? Kann es meine technischen Probleme lösen? Wie heißt es so schön: Kleider machen Leute.

Du kannst das auch auf deine Webseite umlegen. Wenn du eine neue Webseite planst oder einen Relaunch umsetzen möchtest, stelle sicher, dass der neue Internetauftritt Qualität widerspiegelt und es sich um ein unverwechselbares Design handelt, das deine Marke repräsentiert. Verwende auch passendes Bildmaterial. Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte.

Eine schlechte Webseite ist durch folgende Punkte gekennzeichnet: Zu komplexes, undurchsichtiges Layout, zu kleine Schrift, zu viel Text, unübersichtliche Navigation, unpassendes Bildmaterial.

Der erste Eindruck zählt. Achte deshalb auf den positiven ersten Eindruck. Er beeinflußt die Wahrnehmung deiner Marke und ist entscheidend, ob du in die „engere Auswahl“ der vorhandenen Alternativen der potentiellen Kunden kommst.

2. Fehler: Schlechte Online Reputation

Jedes Produkt, Person oder Unternehmen, das eine physische Präsenz hat und sich im Internet präsentiert, sollte auf eine glaubwürdige Online Reputation achten. Das heißt, es ist wesentlich, nicht nur im Web gefunden zu werden, sondern auch mit welchen Ergebnissen man in Verbindung gebracht wird.

Hast du schon einmal deinen Namen gegoogelt? Sind die Suchergebnisse positiv? Eher Business-lastig oder privat? Unpassendes Bildmaterial? Von welchen Online-Quellen stammen sie? Oft kann man sich nur wundern, welche unerwünschten Details hier ans Tageslicht kommen.

Bei Unternehmen/Produkten setzen sich die im Netz gefundenen Informationen teils aus Artikeln in Medien, privaten Blogs, Online Bewertungen, Foreneinträgen, Erfahrungsberichten oder Einträgen in Social Media Kanälen zusammen. Aus all den Informationen formt sich der potentielle Kunde ein Bild, wodurch sich das Online Image formt. Im positiven oder auch im negativen Sinne.

Da Konsumenten positive Marken, denen sie vertrauen, bevorzugen, ist es essentiell, auf eine gute Online Reputation zu achten.

Durch Social Media Kommunikation wird Vertrauen aufgebaut. Sollte deine Marke eine schlechte Online Reputation an den Tag legen, werden die Konsumenten deinen Inhalten und möglicherweise deinen Produkten nicht mehr vertrauen.

3. Fehler: Du hörst nicht auf deine Community

Online Medien ermöglichen uns eine direkte Kommunikation mit der Community. „User generated content“, also Inhalte, die vom User und nicht vom Unternehmen erstellt werden, beleben die Diskussion und erfordern oft ein flexibles Reagieren auf Inhalte.

Große Marken haben oft die Kapazitäten und technischen Möglichkeiten, quasi in Echtzeit zu reagieren/kommunizieren und Kampagnen zu steuern. Das können auch kleinere!

Wenn allerdings Marken nicht zuhören können, d.h. nicht sehr zeitnah auf Postings auf diversen Social Media Kanälen reagieren, leidet darunter die Wertschätzung der Meinung der Community. Es entsteht der Eindruck, dass alles andere wichtiger ist, als der User. All das kann der Marke massiv schaden.

4. Fehler: Content von geringer Qualität

Auch hier gilt: Die Konsumenten assoziieren die Qualität der Inhalte, die sie online über deine Marke finden (z. B. Blogbeiträge, Videos, etc.) mit der Qualität deiner Produkte, da ein Imagetransfer von der Kommunikation auf die Produkte/Marke stattfindet.

Wenn du für deine Marke Content von geringerer Qualität produzierst, hat das auch eine Auswirkung auf das Ranking in den Suchmaschinen. Google wird diese mit einem schlechteren Ranking in den Suchmaschinenergebnissen „abstrafen“. Das schlägt sich in weiterer Folge auch finanziell für dich nieder, denn Konsumenten können dadurch schlechten Content schwerer finden und so nicht auf deine Marke aufmerksam werden.

Was versteht man unter schlechtem Text-Content? Er ist irrelevant für die Zielgruppe, schlecht recherchiert, doppelt (derselbe Content wurde schon einmal veröffentlicht, ev. mit einem etwas anderen Wording), zu häufige Verwendung von Keywords („Keyword Stuffing“).

Bei der Videoproduktion hingegen sollte man auf gute Soundqualität achten, optimale Belichtungsverhältnisse und gute technische Umsetzung (Auflösung, etc.).

5. Fehler: Sich auf den Lorbeeren ausruhen

Deine Marke wird mit positiven Assoziationen verknüpft und hat ein gutes Image? Sehr schön, aber die Marke muss ständig gepflegt werden, damit sie auch in Zukunft weiterhin floriert. Hast du einen Marketingplan, einen Social Media Plan? Hast du einen Krisenplan? Wie reagierst du im Falle eines Shitstorms? Nehmen wir das Beispiel Weinbauer: Angenommen auf seiner Facebook Timeline finden sich plötzlich horrende Nachrichten von Usern: Schwimmende Pilzsporen. Der Supergau.

Das über Jahre aufgebaute Image wird innerhalb kürzester Zeit zerstört. Um deiner Marke keinen Schaden zuzufügen und für den Ernstfall gerüstet zu sein, lege dir einen Krisenplan zurecht und halte fest, was in außergewöhnlichen Situationen zu tun ist.

Welche Fehler sollten Unternehmen noch vermeiden, um ihre Marke nicht zu schädigen? Ich freue mich auf deine Kommentare.

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