Videos bearbeiten leicht gemacht__Michaela Benkitsch

Videos bearbeiten leicht gemacht

Videos bearbeiten leicht gemacht

Dass Videos sehr beliebt sind, dürfte sich schon herumgesprochen haben. Insbesondere das Einspielen von Videos auf der eigenen Webseite, vor allem aber auf Sozialen Netzwerken wie Facebook, erfreut sich immer mehr Beliebtheit (wobei bei Letzterem natürlich Live Videos für mehr Aufmerksamkeit sorgen). Videos genießen auch eine höhere Reichweite verglichen mit anderen Postings, was gerade in Zeiten von sinkender organischer Reichweite nicht unwesentlich ist. Doch es müssen nicht immer professionelle und teure Anbieter konsultiert werden, die für dich die Videos bearbeiten, die du dann bei Facebook hochladest. Mit den folgenden Tipps kannst auch du ohne viel Aufwand und ohne Kosten Videos bearbeiten.

5 Gratis-Tools zur Videobearbeitung

Als Erstes musst du das passende Tool finden mit dem du die Videos bearbeiten möchtest. Die fünf besten kostenfreien Tools sind Virtual Dub, Shotcut, VSDC Free Video Editor, Da Vinci Resolve und natürlich der Windows Movie Maker. Jedes einzelne Tool kann kostenlos als Download mithilfe folgender Links auf den PC installiert werden. Ihr findet bei Chip.de auch die jeweiligen Beschreibungen dazu:

 

Virtual Dub (für Windows)
Shotcut (für Windows und Mac)
VSDC Free Video Editor (für Windows)
Da Vinci Resolve (für Windows und Mac)
Windows Movie Maker (für Windows)

Auf den Windows Movie Maker möchte ich im Folgenden näher eingehen:

Der Windows Movie Maker

Der Windows Video Maker ist insbesondere für Neulinge in diesem Bereich ideal. Mit diesem Tool lassen sich schnell und einfach Videos bearbeiten. Nach Öffnen des Movie Makers wird zunächst das zu bearbeitende Video per Schaltfläche ausgewählt und somit in das Tool importiert. Dementsprechend sollte zuvor ein Video per Handy oder Kamera erstellt und per USB- oder HDMI-Kabel auf den PC übertragen worden sein. Wenn der Import in den Movie Maker erfolgreich war, wird es dir zentral angezeigt und es wird eine Navigation innerhalb des Videos durch die Bewegung der Maus ermöglicht. So kann auf bestimmte Zeitpunkte gesprungen, bestimmte Zeiträume ausgewählt werden, um dann bestimmte Teile zu bearbeiten oder ganz heraus zu schneiden. Des Öfteren wird auch eine Vorschau des Videos gewährt, in der an der gewünschten Stelle einfach gestoppt werden kann. In allen Tools wird die Option „Teilen“ oder „Ausschneiden“ angeboten, um Abschnitte des Videos zu entfernen und die übrig gebliebenen Teile wieder zusammenzufügen.

 

Screenshot_Windows Movie Maker

 

Durch Animationen und Effekte können anschließend Übergänge gestaltet und die Geschwindigkeit verändert werden. Auch der Zoom, Ein- und Ausblendungen werden hier konfiguriert. Es können auch immer mehrere Videos zusammengestellt und Fotos eingefügt werden. Zusätzlich lässt sich noch Musik in Form von Audiodateien über das Video legen oder auch nur an bestimmten Stellen einspielen. Aber Achtung! Auch bei Musik gilt dasselbe wie bei Bildern. Stelle sicher, dass du die Musik auch verwenden darfst (Urheberrecht!). Du kannst auch den Startpunkt und den Endpunkt festlegen, sollten bestimmte Teile des Videos doch nicht gewünscht sein und diese am Anfang und am Ende des Videos liegen. Titel und Abspann sind ebenfalls Features vom Tool.

 

So gelingt dein Video – viele Optionen und Special Effects

Über das Tool können relativ selbsterklärend in den Reitern und Menüpunkten viele Optionen und Special Effects ausgewählt und eingebaut werden, um beim Videobearbeiten dem Video den letzten Schliff zu verpassen. Am Ende wird das Video auf dem Laufwerk des PCs gespeichert oder direkt auf die Webseite bzw. das Soziale Netzwerk hochgeladen. Standardmäßig wird das Video als WLMP-Datei gespeichert. Beim Speichern nach dem Videobearbeiten kann es zu Herausforderungen bezüglich des Formats kommen. Mit ebenfalls kostenlosen Convertern zum Downloaden können die Formate auf das gewünschte Format zum Schluss angepasst werden. Hier gibt’s beispielsweise den MediaCoder Portable, der ebenfalls von Chip.de heruntergeladen werden kann. Auch der Windows Video Maker 2012 kann die Dateien bereits umwandeln ohne zusätzliche Installation eines Converters. Wichtig: WLMP-Datei am Besten in MP4 umwandeln, da dieses Format von den gängigsten Seiten und vor allem Facebook angenommen wird.

Das vielgelobte Videobearbeitungssoftware Camtasia mit vielen Bearbeitungsfeatures, habe ich mir kürzlich gekauft. Nachdem ich es umfassend getestet habe, werde ich euch hier berichten.

Nutzt du bereits Videos auf Facebook? Bearbeitest du diese davor, – wenn ja, mit welchem Tool? Oder ladest du sie einfach ohne Bearbeitung hoch? Welche Erfahrung hast du gemacht? Erzähl sie uns bitte in den Kommentaren.

 

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