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7 Tipps für deinen erfolgreichen Weg in die Selbständigkeit

7 Tipps für deinen erfolgreichen Weg in die Selbständigkeit

 

Kommt dir das bekannt vor?

  • Du machst dir ständig Gedanken über deine Zukunft? Über eine Zukunft, in der du dein eigenes Business hast?
  • Oder du hast dich gerade erst selbständig gemacht, dir fehlt aber der Plan, wo du zuerst anpacken sollst?
  • Du hast bereits eine geniale Business-Idee, aber keine Ahnung, ob diese auch Potential hat?
  • Du beobachtest, dass es da draußen nur so wimmelt vor neuen Facebook Gruppen, Experten & Coaches, die dir erzählen, welche Vorteile die Selbständigkeit hat?
  • Du kannst Familie und Beruf mit deinem derzeitigen Job nicht mehr vereinbaren?
  • Du willst endlich das tun, was dir dein Herz sagt?

 

Du hast dich also bereits mit dem Thema Selbständigkeit auseinandergesetzt? Dann bist du hier richtig. Es ist an der Zeit, etwas zu ändern.

In diesem Beitrag erzähle ich dir, wie es bei mir war: Warum ich mich selbständig gemacht habe und welche Learnings ich gezogen habe. Ich gebe dir Tipps, damit du richtig startest, wenn du in der Aufbauphase deines eigenen Unternehmens bist. Deine Lernkurve soll schließlich so steil wie möglich sein.

Worauf es wirklich ankommt, wenn du von Beginn an erfolgreich sein willst.

Am Anfang steht der feste Wille, es wirklich zu wollen. Du hast dein Thema gefunden, wenn auch noch nicht sehr konkret. Das ist ganz normal, denn sich heranzutasten und zu optimieren gehört dazu. Die Konkretisierung und die Detailausarbeitung folgt erst in den nächsten Schritten.

Aber nun von Beginn an.

Ich studierte auf der Wirtschaftsuni Wien Marketing und Werbewissenschaften und hatte über 10 Jahre lang tolle Jobs im Marketing, die mir auch wirklich wahnsinnig viel Spaß machten. Ich war verantwortlich für große, bekannte Marken, war für deren Aufbau & Positionierung national und international tätig, kam viel herum, der Job bot sehr viel Abwechslung und Eigenverantwortung. Auch das Private kam nicht zu kurz, da mein Mann – damals noch Freund – und ich sehr reiselustig waren. Alles perfekt, also genau so, wie es sein sollte.

Eines Tages, ich war fast Mitte Dreißig, kam dann das erste Kind – ein absolutes Wunschkind. Aber dennoch, der Zeitpunkt passte natürlich absolut nicht, da ich gerade Job gewechselt hatte und in diesem voll aufging. Und ich wollte beides: 100 % Mama sein und 100 % meinen Job machen. Ich kehrte daher innerhalb kürzester Zeit in meinen Job zurück, für unseren Sohn engagierten wir ein Kindermädchen. Für mich war diese Situation, obwohl wir mit dem Kindermädchen einen absoluten Glücksgriff gemacht hatten, wenig zufriedenstellend. Mir wurde allmählich bewusst, dass ich weder im Job, noch als Mama 100 % geben konnte. Da ich allerdings Perfektionist bin und keine halben Sachen machen wollte, vor allem in einer Position, in der ich viel Verantwortung trug, wollte ich diese Situation nach unserem zweiten Kind ändern. Erstmals dachte ich über eine Selbständigkeit nach, um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Gesagt, getan. Ich kündigte mit dem Ziel, mein eigenes Business aufzubauen, ohne konkret zu wissen, wie das genau aussehen sollte. „Irgendwas mit Marketing“, denn das hatte ich immer gemacht, das liebte ich, das hatte ich im Blut. Wo wir beim Tipp 1 wären: Mach es nicht so wie ich, sondern:

 

Tipp #1: Baue dein neues Business neben deinem bestehenden Job auf! Mach dich nicht von 0 auf 100 selbständig.

Finde zuerst heraus, ob dein Angebot auch wirklich „anziehend“ ist, ob es dafür Nachfrage gibt, und du deinen Wunschkunden gut genug kennst.

Ich empfehle dir, auf den Weg in die Selbständigkeit zuerst mal klein zu beginnen, deine Idee, deinen Wunschkunden und dein Angebot zu konkretisieren und neben deinem regelmäßigen Einkommen dein neues Business aufzubauen. Anfangs ist es bestimmt schwierig und du musst mehr als die doppelte Belastung bewältigen, aber du kannst mit Sicherheit ruhiger schlafen. Schließlich müssen Rechnungen bezahlt werden, die deine frisch erlangte Selbständigkeit wahrscheinlich in der Anfangsphase noch nicht verdient bzw. begleichen kann. Mit der Zeit, wenn du siehst, es läuft an, kannst du beruhigt das Vergangene hinter dir lassen und einen Schlussstrich ziehen.

Die andere Möglichkeit in die Selbständigkeit zu starten und trotzdem ruhig zu schlafen, ist natürlich ein vorhandener finanzieller Polster, der groß genug ist und den du bereits in früheren Zeiten angespart hast. Ich ging diesen Weg. Wenn ich jedoch nochmals die Wahl hätte, würde ich mich für die erste Variante entscheiden.

So, unser drittes Wunschkind kam auf die Welt. Wir wollten immer drei, da auch ich in einer großen Familie aufgewachsen bin und ich es einfach schön fand und glücklich war, umgeben von Geschwistern.

Es war auch der Zeitpunkt, als ich merkte, dass sich die Marketingwelt komplett änderte: Jeder sprach plötzlich nur noch von Facebook, Suchmaschinenoptimierung, Google & Co. Die klassischen Medien waren am absteigenden Ast. Niemand glaubte jedoch zum damaligen Zeitpunkt, dass Facebook einmal zu einem fixen Bestandteil im Kommunikationsmix werden würde. Diese neue Situation nahm ich zum Anlass, noch ein Studium zu absolvieren, um mich upzudaten: Online Media Marketing. Diese Entscheidung, mich in die Online Marketingwelt zu vertiefen, war für mich goldrichtig.

Wenn du gerne weitere Tipps haben möchtest, hol dir doch meinen Gratis-Guide, der dir beim Start in deine Selbständigkeit hilft.

Tipp #2: Bleib am Ball, bilde dich laufend weiter.

Wenn du glaubst, bereits alles zu wissen, liegst du ziemlich falsch. Ja, wir wollen alle Experten auf unserem Gebiet sein, aber wir müssen auch bedenken, dass die Halbwertszeit unseres Wissens rasant abnimmt. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, in der das erworbene Wissen bereits übermorgen veraltet ist.
Durch meine Weiterbildung konkretisierte sich auch meine Business Idee: Ich wollte Selbständigen und kleinen Unternehmen helfen, sich in der Online-Welt zurechtzufinden und ihren Erfolg durch mehr Sichtbarkeit zu erlangen. Ich hielt Seminare, machte Webseiten und verhalf Unternehmen zu ihrer einzigartigen Positionierung, der Basis überhaupt für jedes erfolgreiche Unternehmen bzw. Marke. Wer diese Basis nicht hat, wird über kurz oder lang scheitern, denn der eigene Markenauftritt wird dann verschwommen, man spricht die falsche Zielgruppe an oder bietet für seine Wunschkunden ein falsches Angebot. Das war schon immer so und wird auch immer so sein.

Ich gründete mein Unternehmen.

Ich gründete mein Unternehmen damals unter dem Namen mike.marketing. Die Wahl fiel deshalb auf diesen Namen, weil ich von meinen Freunden, Geschwistern und Familie immer Mike genannt wurde und noch immer werde. Diesen Unternehmensnamen habe ich allerdings vor einigen Monaten in meinen tatsächlichen Namen geändert (auch ich entwickle mich weiter ;-), da ich als Dienstleister und Experte auf meinem Gebiet als Personenmarke mit meinem eigenen Namen wahrgenommen werden will. Hinter meinem Unternehmen steht eine Person, also ich, meine Kunden kaufen meine Dienstleistung. Und ich habe nicht vor, das Unternehmen bzw. die Rechte von dem, was ich aufbaue, zu verkaufen. Also sprach nichts dagegen, meinen Namen zu ändern, im Gegenteil, ich sehe nur Vorteile.

 

Tipps in die Selbständigkeit_Michaela Benkitsch

Tipp #3: Bilde das Fundament für deine Marke.

Viele starten fälschlicherweise mit dem Design, mit dem Logo, mit der CI. Mach nicht diesen Fehler. Finde zuerst heraus, wofür du stehen willst, was deine Kernwerte sind und wie du dich positionieren willst. Das Design ist „nur“ die Oberfläche, die Markenwerte jedoch sollen dein langfristiges Fundament bilden.

Was öfters für Diskussionsstoff sorgt, ist der Unternehmensname. Ich bin vorwiegend für kleine Einzelunternehmer im Dienstleistungssegment tätig. Ich rate meinen Kunden immer, den eigenen Namen zu nehmen. Denn als Dienstleister wirst du deine Personenmarke aufbauen. Du offerierst eine Dienstleistung, deine Kunden wollen mit dir arbeiten. Sie kaufen von dir, weil du es bist und du mit deiner Persönlichkeit dich von den anderen unterscheidest. Deine Persönlichkeit macht deine Dienstleistung aus. Zerbrich dir also bitte nicht lang den Kopf über mögliche Unternehmensnamen, keep it simple. Nutze als Experte/Trainer/Coach/Berater deinen Namen als Unternehmensnamen.

Ein weiterer Punkt, den ich oft diskutiere: Deine Familie und deine Freunde sind nicht deine Kunden! Ja, sie mögen dir zu Beginn deiner Selbständigkeit helfen und dir idealerweise einige Aufträge und vor allem Referenzen bringen, aber im Endeffekt musst du mittelfristig neue Kunden anziehen. Solche, die dich erst kennen lernen und zu dir Vertrauen aufbauen müssen. Gerade hier brauchst du eine ganz klare Positionierung, eine klar definierte Marke.

Ich rate auch dir: Wenn du als Experte/Trainer/Coach/Berater dein eigenes Business aufbaust und du als Einzelunternehmer tätig bist, nutze deinen Namen.

 

Tipp #4: Zuerst kommt dein Wunschkunde, dann das Angebot

Oft sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Es sind derart viele Dinge zu erledigen, die einen schnell einmal aus der Bahn werfen können. Bring daher Struktur in den Aufbau deines neuen Unternehmens rein. Mach kleine Schritte nach vorne. Es gibt da draußen sehr viele Experten – und genauso viele unterschiedliche Meinungen. Jeder will dir helfen, das Richtige zu tun. Jeder will dir sein Produkt verkaufen. Der eine sagt: „Bau deine E-Mail Liste auf“, der andere meint: „Stell die Webseite zuerst fertig“, der dritte wiederum: „Schärfe dein Angebot“, „Du brauchst eine CI“….unterm Strich sagt jeder etwas Anderes und die Verwirrung ist plötzlich groß. Zu schnell ist man überfordert, weil die Baustellen einfach zu viele werden.

Was ist nun das Wichtigste, das du am Anfang deiner Tätigkeit machen solltest? Ich sage: Lerne deinen Wunschkunden kennen und finde heraus, wo der Schuh drückt. Denn genau hier kannst du mit deinem Angebot ansetzen und es ausformulieren, dich richtig positionieren, und dann in Ruhe die Webseite und den Rest erledigen. Nämlich genauso, dass auch dein Wunschkunde sich angezogen fühlt. Wenn du nicht weißt, wer dein Wunschkunde ist und was er braucht, kannst du den Rest vergessen. Du würdest irgendetwas machen. Das, was rauskommt, wäre reiner Zufall. Vielleicht funktionierst, vielleicht nicht.

Tipp #5: Überlasse nichts dem Zufall.

Lege dir selbst einen Fahrplan zurecht mit Meilensteinen und vergiss die Ablenkungen. So ist zum Beispiel eine Webseite zu Beginn nicht das Wichtigste, es reicht zB auch eine einfache Landingpage.
Versuche, deinen Auftritt und dein Tun selbst zu steuern, indem du aus dir (angenommen dein Produkt ist eine Dienstleistung) eine Personenmarke aufbaust.

Die Online-Welt ist genial.

Sie bietet uns so viele Möglichkeiten, uns zu informieren, uns in ein unbekanntes Thema einzuarbeiten, uns weiterzubilden. Ja, man kann im Prinzip alles selbst machen, und oft noch gratis dazu. Das einzige, was du investieren musst, ist ausreichend Zeit. Dieser Zeitaufwand ist nicht zu unterschützen. Es gibt sehr gute Dienstleister, die Experten auf ihrem Gebiet sind. Ich empfehle dir: Suche Hilfe und lass dir helfen. Klar, du kannst auch alles alleine machen, dich in jedes einzelne Thema einarbeiten. Die Frage ist aber: Was ist besser? Etwas Budget in die Hand zu nehmen und sich helfen zu lassen, sodass man innerhalb kurzer Zeit sicher zu einer Lösung kommt und quasi damit rascher wieder Einkommen schafft? Oder ewig dahinzuwurschteln und unterm Strich doch halbe Sachen zu machen? Die Antwort erübrigt sich.

Tipp #6: Lass dir helfen und nimm die Abkürzung auf deinen Weg in die Selbständigkeit.

Ich habe anfangs Vieles selbstgemacht. Irgendwann habe ich begonnen, bestimmte Agenden, die ich nicht mag und die einfach nur Zeiträuber für mich sind, auszulagern. Bei mir ist das die Buchhaltung, das Putzen sowie Programmierarbeiten. Plötzlich hatte ich viel mehr Zeit für das wirklich Wesentliche in meinem Job, auf mein Kerngeschäft mit dem ich Geld verdiene, mit dem Arbeiten mit Kunden. Als nächsten Schritt habe ich mich für einen Coach entschieden. Mit ihm komme ich wesentlich rascher an mein Ziel, denn der Blick von Außen und die Erfahrung einer Person, die schon dort ist, wo ich hin will, ist fast unbezahlbar. Die Geschwindigkeit, mit denen man seine Etappenziele erreicht, ist auf einmal sehr hoch und motivierend.

Meine Empfehlung: Vergeude vor allem anfangs nicht deine Zeit mit Dingen, die andere viel besser können. Hol dir Hilfe.

Tipp #7: Werde sichtbar, sei aktiv und bau dir deine Online-Präsenzen auf.

Wenn du nicht gefunden wirst bzw. nicht präsent bist, existierst du nicht. Ja, ich wiederhole mich hier sehr gerne. Du kommst nicht in das sog. Relevant Set deiner Zielpersonen. Sie können sich nicht für dich entscheiden, da du einfach nicht sichtbar bist und sie dich nicht kennen. Sie können kein Vertrauen zu dir aufbauen, wenn sie dich nicht kennen. Frage: Kaufst du von wildfremden Personen ein persönliches Coaching zum Thema Abnehmen? Oder ein Coaching, damit deine Beziehung besser läuft? Sicher nicht. Bevor du kaufst, muss hier eine Vertrauensbasis entstehen. Auch gute Testimonials würden sehr helfen, die auch von ihrer Transformation berichten, sprich, „davor war es so, mit Hilfe von xy ist es so.“ Vertrauen ist die Basis jeden Kaufs.

 

Aus meinen persönlichen Erfahrungen konnte ich diese 7 Tipps für dich zusammentragen. Ich hoffe, Sie helfen dir bei deinen anstehenden Entscheidungen weiter.
Wo befindest du dich gerade? Wo drückt bei dir der Schuh? Bist du bereits selbständig oder am Weg dorthin? Poste gerne in den Kommentaren, werde sichbar. Ich freue mich darauf.

Alles Liebe,
Michaela

 

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